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make-IT-safe 2.0

Am 01. Mai 2016 startete unser neues Peer-Projekt "make-IT-safe 2.0", das vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), dem Bundeskanzleramt, dem Bundesministerium für Familien und Jugend, dem Bundesministerium für Justiz sowie netidee, der Förderaktion der Internet Privatstifung Austria (IPA), gefördert wird und mittels Peer-Education einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention leisten soll!

 

Worum geht's?

Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und sind wichtiger Bestandteil ihrer sozialen Kommunikation. Neben ihren unbestrittenen Vorteilen können Kinder und Jugendliche bei ihrer Nutzung aber auch Gewalt und Grenzerfahrungen ausgesetzt sein. Ob junge Menschen solche Risiken vermeiden und mit ihnen umgehen können, hängt stark von ihrem sozialen Umfeld und ihrer Medienkompetenz ab.

 

Die Peer-Gruppe hat hier eine wichtige Vorbildfunktion!

Das Pilot-Projekt make-IT-safe 2.0 nutzt dieses Potenzial, indem die Methode der Peer-Education verwendet wird, um:

  • in 10 Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit in den beiden Pilot-Bundesländern Salzburg und der Steiermark
  • durch TrainerInnen aus den Fachbereichen sichere Internetnutzung, Peer-Education und Gewaltprävention
  • 10 erwachsene Betreuungspersonen (Coaches) und
  • 20 Jugendliche im Alter von 14–19 Jahren (Peer Experts) auszubilden,
  • damit letztere ihr gewonnenes Wissen an ihre Peers weiter geben und diese im Umgang mit digitalen Medien unterstützen können.

Entwicklung von Methoden und Bewusstseinsbildung in der außerschulische Jugendarbeit

Die Methoden und Strategien zur Erreichung ihrer Peers entwickeln die Jugendlichen im Projekt übrigens selbst mit! Gemeinsam mit den Jugendlichen und ihren TrainerInnen werden praxistaugliche Methoden zur Vermittlung von Medienkompetenz und Gewaltprävention im Netz für die außerschulische Jugendarbeit erarbeitet. Bewusstseinsbildende Maßnahmen zielen auch auf andere MultiplikatorInnen der außerschulischen Jugendarbeit ab.

 

Zentrale Kooperationspartner im Projekt sind LOGO jugendmanagement und akzente Salzburg sowie die BJV, bOJA, BÖJI und Saferinternet.at.

Abgeschlossen: make-IT-safe Peer Experts

Von Anfang 2013 bis Ende 2014 lief das Projekt make-IT-safe Peer Experts, das in fünf EU-Ländern durch die jeweiligen ECPAT-Organisationen umgesetzt wurde.

Ziel des zweijährigen Projektes war es, Kindern und Jugendlichen einen sicheren und eigenverantwortlichen Umgang mit dem Internet zu vermitteln, damit diese sich selbst und Gleichaltrige gegen Missbrauch und Gewalt im Netz schützen können. Dabei wurde die Methode der Peer-Education angewandt.

In Kooperation mit 10 Partnern in Österreich (siehe unten) wurden 20 Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren zu "make-IT-safe Peer Experts" ausgebildet, um sich eigenverantwortlich und verantwortungsvoll im Netz bewegen zu können und dieses Wissen an andere Kinder und Jugendliche (ihre "Peers") weiterzugeben. Die jungen Peer Experts wurden mit ihren Rechten und Pflichten vertraut gemacht, über Chancen und Risiken von Internettechnologien informiert und zu Methoden der Peer-Vermittlung geschult. Unterstützt wurden sie durch ihre "Coaches", das sind LehrerInnen und JugendbetreuerInnen in ihrer Schule, Jugendgruppe bzw. ihrem Jugendzentrum.

Die Workshops für die Peer-Experts und Coaches wurden in Zusammenarbeit mit der Kriminalprävention der Polizei, Saferinternet.at und dem Verein Samara durchgeführt.

Viele Informationen und Materialien auf dieser Projektseite stammen von Saferinternet.at und 147 Rat auf Draht. Quellenangaben finden sich jeweils am Ende der Seite.

Wer hat beim alten Projekt mitgemacht? AHS/WMS Contiweg (Wien), BRG Kepler (Graz), BR/BRG KnittelfeldHLTW 13 (Wien), J.at Jugendzentrum Alte Trafik (Wien), Jugend Pfarre Hetzendorf (Wien), Jugendzentrum Ausseerland (Bad Aussee), Jugendzentrum get2gether (Salzburg), Wohngemeinschaft der Stadt Wien, Youth Point Welzenegg (Klagenfurt)

 

Diese Website ist im Rahmen des alten make-IT-safe Peer Experts Projekt entstanden. Sie wird jetzt für das neue Projekt – make-IT-safe 2.0 – weiterverwendet. 

 

Make-IT-safe Peer Experts wurde gefördert von:

 

 

Eindrücke aus dem alten Projekt:

Das Beste kommt zum Schluss!

Vor mehr als einem Jahr begannen 20 Jugendliche und 11 Erwachsene bei ECPAT ihre Ausbildung zum „make-IT-safe Peer Expert“ bzw. „Coach“. Zum vorerst letzten Mal traf sich die Gruppe nun am 27. und 28. Oktober 2014 in Wien. Neben neuen Peer-Methoden zur Vermittlung von Medienkompetenzen lag der Fokus des Abschlussworkshops auf der Vorbereitung einer internationalen Konferenz in Brüssel und Überlegungen zu einer möglichen Fortsetzung des Projekts. Highlights waren außerdem das gemeinsame Bowlen und die Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmer/-innen. Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit und wünschen unseren Peer Experts und Coaches weiterhin alles Gute bei der Umsetzung von Aktivitäten in ihren Schulen, Jugendzentren und Jugendgruppen!

Film ab!

Zum Abschluss des "make-IT-safe" Projektes veranstaltete ECPAT gemeinsam mit DER STANDARD am 19. November 2014 eine Filmvorführung im Top Kino mit anschließender Diskussion. Der Film "Disconnect" stand ganz im Zeichen der Themen Privatsphäre, Sexualität und Gewalt im Internet. An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema "Sexting, Cybermobbing & Co. - Jugendliche im Spannungsfeld zwischen Schutz und Selbstbestimmung" nahm auch Sita, eine unserer Peer Experts, teil! Der Filmabend fand im Rahmen der ECPAT-Veranstaltungsreihe anlässlich 25 Jahre Kinderrechte statt.

Abschluss in Brüssel

Zum Abschluss unseres zweijährigen EU-Projekts kamen am 17. und 18. November 2014 noch einmal Peer Experts, Coaches und ihre TrainerInnen aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Österreich bei einer internationalen Konferenz in Brüssel zusammen! Für Österreich waren die 13-jährige Julia mit ihrem Coach Bianca sowie Katrin Grabner (vormals Lankmayer) und Astrid Winkler von ECPAT mit dabei! Ziel war ein Austausch über Maßnahmen gegen Gewalt im Internet und Ideen, wie das "make-IT-safe" Projekt fortgesetzt werden kann. VertreterInnen der EU-Kommission und des Europarates sowie Online-Experten und Expertinnen stellten sich außerdem den kritischen Fragen der Jugendlichen.


         
         

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